017A_Taube

Klimawandel, Pandemie, Autoritarismus, De-Globalisierung und Reaktionsmöglichkeiten der Regionalstudien

Panel Organizer

Markus Taube (University Duisburg-Essen/AREA)

Chair

Markus Taube (University Duisburg-Essen/AREA)

Panelists

Christoph Antweiler (University of Bonn)
Anna-Katharina Hornidge (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
Carmen Meinert (University of Bochum/ERC Project Buddhist Road/ AREA)
Karen Shire (University of Duisburg Essen/ AREA)

Panel abstract

Das Panel greift die aktuellen Herausforderungen für die Regionalstudien auf und diskutiert vor diesem Hintergrund deren Selbstverständnis, Rolle für Gesellschaft und Wissenschaft. Dabei wird auch erörtert, wie die Regionalstudien ihre Aufgaben in krisenbedingt schwierigen Arbeitsumfeldern erfüllen können. Die Regionalstudien haben das Potenzial in Anbetracht der gegenwärtigen Krisen wichtige (Lösungs-)Impulse für Politik und Gesellschaft zu leisten, wie auch neue theoretische Beiträge in die wissenschaftliche Diskussion einzubringen. Gleichzeitig werden die Regionalstudien aber derzeit durch Reisebeschränkungen, illiberale Regime etc. in der Umsetzung ihrer Forschungsprogramme erheblich eingeschränkt und behindert. Das Panel strebt an, aus verschiedenen Teilbereichen der Regionalstudien heraus die gegenwärtigen Herausforderungen zu erfassen. Auf dieser Grundlage werden Erfahrungswerte zur Umsetzung regionalwissenschaftlicher Forschungsprogramme in adversen Umfeldern erörtert, erfolgreiche Strategien und Muster erarbeitet.

Das Panel wird durch kurze Impulsstatements der Panellisten zu den verschiedenen Themenbereichen sowie der Spezifika der unterschiedlichen theoretisch-methodischen Zugänge und verschiedenen Regionen eingeleitet, danach auf dem Podium diskutiert, wobei Statements, Kommentare und Fragen der übrigen Teilnehmer einbezogen werden.